Anonyme dm-Mitarbeiter packen aus

Hier eine öffentliche Information einer anonymen dm-Mitarbeiterin für den Konzernchef

Liebe dm-Mitarbeiter/Innen,

gemeinsam mit einem Kollegen, einem bekannten Buchautor, sammele ich zu den Missständen im Personalbereich bei der bekannten Drogeriemarktkette dm interne Informationen gemobbter Mitarbeiter/Innen.

Ich, Silvia Tito, bearbeite als Privatermittlerin im Bereich Personal & Wirtschaft diverse Skandale großer Konzerne im Hintergrund und veröffentliche nur schwerste Skandale, die bei den kaufkräftigen Konsumenten unbedingt publik gemacht werden müssen.

Mein größtes Projekt ist der Otto & Hermes-Skandal!

Ausgerechnet bei dem bekannten “Vorzeigeunternehmer” Dr. Michael Otto, der unzählige, unmenschliche “Führungskräfte” und vermeintliche Manager teuer bezahlt, herrschen die schlimmsten Missstände im Personalbereich, siehe Links und die Reportagen zum Hermes-Skandal, den wir 2011 mit großem Aufwand in die Medien brachten.

http://hermessubunternehmer.wordpress.com

http://ottoskandal.wordpress.com

Wir halten uns auf diesem Blog über dm noch sehr bedeckt und veröffentlichen zunächst nur eine Mail einer anonymen dm-Mitarbeiterin, die über das Mobbing bei dm bei uns auspackte.

Alle weiteren Informationen, die wir bereits intern von gemobbten Mitarbeitern erhalten haben, werden wir nicht veröffentlichen, weil wir uns noch einige Zeit im Hintergrund bewegen wollen, da wir zunächst intern herauszufinden möchten, ob Götz Werner die Personalprobleme in seinem Haus beseitigen wird, wenn er Kenntnis über die Missstände erhält.

Wir wollen das persönliche Gespräch mit dem Firmeninhaber Götz Werner suchen, weil wir glauben, dass Götz Werner von dem massiven Mobbing in seinem Unternehmen derzeit noch keine Kenntnis hat.

Leider scheinen nach unseren bisherigen Kenntnissen einige unfähige und unmenschliche Gebietsleiter bei diversen Filialleiter/Innen und Verkäuferin/Innen als nicht geeignete “Vorgesetzte” ihr Unwesen bei der Drogeriemarktkette zu treiben.

Lesen Sie die folgende E-Mail einer dm-Mitarbeiterin, die ich in der Rechtschreibung nicht korrigiert habe!

Dieser folgende Brief ist noch “harmlos”. Wir haben zum Teil schlimme Erfahrungsberichte von schikanierten Mitarbeiterinnen erhalten.

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Anonymous
Gesendet: Montag, 1. April 2013 16:12
An: s.tito@online.de
Betreff: dm mitarbeiter

Hallo silvia,

schön, dass sich endlich mal jemand mit uns beschäftigt.

Ich schreibe ihnen ohne angabe von namen oder email-adresse, da ich immer noch bei dm beschäftigt bin und das auch gerne bleiben möchte. Schließlich ist es nicht besonders einfach einen job zu finden, der einem spass macht und der noch dazu recht gut bezahlt wird.

Dafür, dass wir im verkauf arbeiten, werden wir nämlich gut bezahlt.

Wir bekommen unser festgehalt, urlaubsgeld, weihnachtsgeld, eine jahresabschlagszahlung (wenn konzern gut arbeitet – seither jedes meiner beschäftigunsjahre über 600 euro), terzialabschlagszahlung (wenn filiale über dem geplanten umsatz liegt und sparsam wirtschaftet) und
spätarbeitszuschläge.

Wer bitteschön bezahlt denn heute noch so viel? Daimler, Porsche usw. ich wüsste keinen aus dem handel der so viel für seine mitarbeiter ausgibt.

Aber nun zum thema:

Ist ja nicht so, als kommen wir alle aus der gosse, obwohl viele kunden uns gerne so behandeln.

Leider haben wir als verkäufer keinerlei lobby und müssen uns nicht nur von kunden sondern leider auch immer öfter von chefs behandeln lassen als hätten wir nicht die spur von IQ.

Die meisten Führungkräfte haben nicht begriffen, dass sie ohne uns mitarbeiter gar nichts sind.

Wen sollen sie denn „führen“ wenn niemand da ist?

Mobbing ist bei uns im verkauf ein immer größeres thema. Das liegt aber nicht an der eigentlichen dm-führung, sondern an denen die sich dazu gehörig
fühlen.

Sprich: den filialleitungen und deren stellvertretung.

Wenn herr werner unsere filiale besucht –auch jetzt noch, obwohl er sich eigentlich aus der führungsrolle zurückgezogen hat- kann ich mich nicht
beschweren.

Er kommt auf einen zu, gibt einem die hand und spricht MIT UNS verkäufern. Und zwar nicht als chef, sondern auf einer augenhöhe. Wenn er sieht, dass „not am mann“ ist, kann es durchaus auch sein dass er mit anpackt. Ein sehr angenehmer mensch.

Zum einen besteht das problem, dass JEDER der „hier“ schreit auch zur filialleitung bzw. stellvertretung gemacht wird. In meinem gebiet herrscht seit jahren ein mangel an willigem – und vor allem fähigem – personal für diesen job.

Dies führt unweigerlich dazu, dass auch leute befördert werden, die einen mangel an sozialkompetenz aufweisen.

Leider ist das wohl in der führungsriege von dm (christoph werner, erich harsch) noch nicht angekommen.

Hier wären die geschäftsführer gefordert, die ihre mitarbeiter entsprechend ihrer aufgaben anleiten und zu schulungen schicken. Hier ist auch hervorzuheben, dass die wenigsten filialleiter – und anhang- wissen, dass sie ihren „untergebenen“ gegenüber auch z.b. eine fürsorgepflicht haben.

Dass hier nicht mit menschen umgesprungen werden kann wie man will, sondern sich auch (im sinne von herrn werners DIALOGISCHER FÜHRUNG) mit den mitarbeitern beschäftigen muss.

Zum anderen kann ich von meinen potenziellen führungskräften nicht verlangen, dass sie – gerade aus der ausbildung raus – einen gefestigten charakter haben und –noch wichtiger – lebenserfahrung.

Woher soll den ein 20jähriger wissen, wie man mit einer gruppe menschen umgehen soll/muss die alle 10-20 jahre älter sind?

Mit diesen menschen kann man nicht reden, wie mit seinen kumpels und freunden. Man kann auch nicht von dieser gruppe menschen erwarten, dass sie einen 20jährigen „für voll“ nehmen.

Um für „voll“ genommen zu werden muss man schon einiges anstellen. Ich kann doch nicht hinstehen und respekt einfordern, wenn ich nicht bereit bin andere zu respektieren.

Hier trifft auch wieder der Satz von Abraham Lincoln zu: Willst du den charakter eines menschen erkennen, so gib ihm macht.

Es ist erschreckend zu sehen, wie sich neu ernannte führungskräfte in eine filiale „einbringen“.

Sie arbeiten plötzlich NICHT MEHR.

Hängen nur noch am telefon (privat). Sonnen sich im erfolg der filiale – wozu sie selbst allerdings nichts beigetragen haben, da sie ja NUR anwesend sein müssen.

Von arbeiten war keine rede. Schließlich hat man ja untergebene die eben diese „niedrigen arbeiten“ wie z.b. ware auspacken, kunden beraten usw. ausführen.

Ich z.b. bin vom alter meiner stellvertretung weit erntfernt. Ich habe eine andere sicht auf manche verhaltensweisen wie ein 20jähriger.

Für mich gehört es zum guten ton, wenn man morgens in die filiale kommt und erstmal „grüß gott“ oder „hallo“ sagt. Auch gehört es sich, wenn man feierabend hat, sich zu verabschieden. Auch wenn man vielleicht nur allgemein „tschüss“ in die runde bzw. filiale RUFT. Das sind alles kleinigkeiten, aber heran kann man schon erkennen ob jemand anstand hat oder nicht. Das macht für mich – unter anderem- sozialkompetenz aus.

Es ist einfach nur unglaublich, wie schlecht die führungskräfte ausgebildet sind. Mit jedem neuen wechel wird die filialleitung „minderer“.

Da aber der umsatz der filialen weiterhin stimmt – schließlich arbeiten WIR mehr um den ausfall von mindestens 2 personen aufzufangen – fällt das einer
geschäftsleitung (oder eines gebietsverantwortlichen) nicht auf.

Es wird aber auch nicht nachgefragt.

Was bei dm auch ein sehr großes thema – aber immer verschwiegen wird – ist das TRINKEN.

Ich weiß nicht woran es liegt, aber mir kommt der verdacht, dass mehr als die hälfte der führungskräfte alkoholprobleme haben.

Ich habe im laufe meiner zeit schon 5-6 komplette wechsel der filialleitung erlebt und jeder einzele davon hat getrunken. Die einen still in ihrem kämmerlein, die anderen offen und MIT mitarbeitern.

Hier ist das stichwort ROTKÄPPCHEN. In diesem zusammenhang wird auch penetrant darauf geachtet, dass immer genügend alk-freie getränke (besonders hervorzuheben wegen der ähnlichkeit: APFELSCHORLE) vorhanden ist.

Die „stillen trinker“ schließen sich hierzu mehrfach am tag in ihrem büro ein und verlassen sich darauf, dass uns mitarbeiter eine geschlossene bürotüre vor dem eintreten abhält – funktioniert auch oft.

Die „öffentlichen trinker“ beschließen, dass ein gewisser vorrat an sekt immer im kühlschrank sein muss. Zum öffnen der flasche brauchen sie auch
keinen besonderen grund.

Hier reicht schon sonnenschein in einer regnerischen/schneeigen woche, oder einfach nur „feierabend“.

Das hineinziehen der „untergebenen“ in ihre trinkgewohnheiten ist hierbei in den meisten fällen mit hintergedanken verbunden. Schließlich trinken ja die mitarbeiter WÄHREND DER ARBEITSZEIT, dies kann man denen im fall der fälle auch negativ auslegen, bzw. eben auch als druckmittel benutzen.
Richtige trinker lassen sich da schon das richtige einfallen.

Und es gibt immer labile mitarbeiter, die meinen, sie können sich damit beim chef pluspunkte erwerben, bzw. sich freundschaft ERTRINKEN.

Wer hier nicht mitmacht, wird schnell zum „aussätzigen“ und wird massiv in seiner meinungsfreiheit eingeschränkt, bzw. zum mobbing freigegeben.

Ich könnte ihnen – liebe silvia- hier noch geschichten erzählen, dass ihnen die ohren schlackern. Denunziation ist noch ein sanftes mittel.

Hier wird teilweise massiv gedroht (zivilklage) u.ä. hier werden mitarbeiter bespitzelt und ausgehört (erinnert teilweise an die stasi). Von eingriffen in die privatsphäre ganz zu schweigen (öffenen der mitarbeiterfächer usw.).

Soweit erstmal.

Ich denke, dass ist genug um einen einblick zu bekommen, wie es bei uns teilweise zugeht.

Advertisements